Zur Friedensnobelpreisverleihung: Der Roman des neuen China

Friedensnobelpreis für Liu Xiaobo sorgt für Begeisterung bei Bürgerrechtlern in China.

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http://www.dctp.tv/nachrichten-vom-riesen-china/yu-hua-roman-des-neuen-china/

Der chinesische Dichter Yu Hua sagt, er habe in zwei Perioden gelebt: der Kulturrevolution und der Jetzt-Zeit. Die Kulturrevolution vergleicht er mit dem Mittelalter in Europa. In der Jetzt-Zeit sei China offener als westliche Gesellschaften. Ein Europäer müsste also 400 Jahre leben, um die gleichen Entwicklungen und Umwälzungen zu erleben wie Yu Hua.    Charakteristisch für eine Zeit mit drastischen Umbrüchen ist, dass deren Dichtkunst mit besonders rabiaten und drastischen Antworten aufwartet. Ein solcher drastischer Roman ist das Werk des chinesischen Dichters Yu Hua, der als Kandidat für den Nobelpreis gilt.    Zwei Halb-Brüder, der eine reich und böse, der andere gut und arm, suchen ihr Glück. Keiner von beiden findet es im neuen China, so wenig ihre Eltern ihr Glück in der Kulturrevolution fanden.

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